DIE Schauspieler aus  Kabul auf TOurnee in Deutschland

VICTIMS OF WAR

OPFER DES KRIEGS

Anhand der tragischen Geschichte des 19-jährigen afghanischen Soldaten Najibullah Sais, der bei einer hochriskanten Mission zu einem Versteck der Taliban sein rechtes Auge verlor, entrollt sich ein Abend über die Verfasstheit Afghanistans.

 

Obwohl Najibullah Gefahr läuft, auch sein zweites Auge zu verlieren, wenn er nicht für eine Operation nach Iran oder Pakistan gebracht wird, verweigert ihm die Regierung jegliche Unterstützung. Das Schicksal des jungen Soldaten steht für die Situation zahlloser Soldaten, Polizisten und Security Beamten des Landes.

 

Gemeinsam mit seiner Theatergruppe AZDAR/Parwaz aus Kabul, die sich im Rahmen des Projektes TRANSIT EUROPA zum ersten Mal in Deutschland aufhält, stellt Nasir Formuli acht politische Grundsatz-Fragen zu seinem Herkunftsland und versucht nachvollziehbar zu machen, wie sich das Leben in Afghanistan zurzeit anfühlt.

In persischer und deutscher Sprache mit Untertiteln.

 

Konzeption + Regie: Nasir Formuli // Puppenbau: Karin Tiefensee + Nasir Formuli // Bühne: Ingo Mewes + Nasir Formuli // Musik: Michaela Bangemann // Dramaturgie: Felix Mayer Christian

Puppenspiel und Schauspiel: Sulaiman Sohrab, Gulab Jan Bamik, Mahfoz Nejrabi, Edris Fakhri, Homan Wesa und Nasir Formuli
Rumi Balkhy Company und AZDAR Theatre / Parwaz Puppet Theatre

 

Ein Projekt der HfS "Ernst Busch" in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und der KULA Compagnie

 

TERMINE

25.11. 2017                20 Uhr                  BAT, BERLIN

 

MALALAI - DIE AFGHANISCHE JUNGFRAU VON ORLÉANS 

Ein transnationales Theaterprojekt von Robert Schuster und Julie Paucker - mit AZDAR THEATRE (AFG) und AZA (F)

 

Die Legende der Jeanne d'Arc ist in Frankreich ein Nationalmythos. Schiller hat dieser jungen Frau, die für ihre Überzeugung, ihren Glauben und ihr Land kämpft, eines seiner bekanntesten Dramen gewidmet. In Afghanistan erzählt man eine ähnliche Geschichte: Malalai von Maiwand war Sanitäterin im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880. Als die Afghanen jede Hoffnung verloren und flohen, löste Malalai ihren Schleier, machte eine Flagge daraus und rannte auf den Feind zu. Die Soldaten kehrten um und siegten.

 

Die mytische und politische Aufladung dieser Geschichten bildet den Ausgangspunkt des mit französischen, afghanischen, deutschen und isralieschen SchauspielerInnen mit muslimischen, jüdischem, christilichem oder atheistischem Hintergrund entwickelten Theaterprojekts. Es setzt dort an, wo KULA - NACH EUROPA 2016 innehalten musste, da den afghanischen Schauspielern die Einreise nach Deutschland verwehrt geblieben war.

 

In deutscher, französischer, persischer und hebräischer Sprache mit deutschen Untertiteln

 

Die Schauspieler: Gulab Jan Bamik, Hadar Dimand, Said Edris Fakhri, Ahmad Nasir Formuli, Marcus Horn, Thais Lamothe, Romaric Séguin, Céline Martin-Sisteron, Mahfoz Nejrabi, Jonas Schlagowsky, Sulaiman Sohrab Salem, Homan Wesa

 

Inszenierung: Robert Schuster // Text + Dramaturgie: Julie Paucker // Bühne + Kostüm: Eva-Maria van Acker 

Head of Movement: Martin Gruber // Musik + Geräusche: Max Bauer // Koproduktion: Schauspielhaus Bochum, Theater Chur

Förderung: Kulturstiftung des Bundes / Goethe-Institut / Institut francais Berlin / Institut francais Erfurt

 

Deutsches Nationaltheater Weimar, Kunstfest Weimar (D) und KULA Compagnie

 

TERMINE

16. 11.   2017           20.00  Uhr       Theater Chur                                     

07. 12. 2017            19.30   Uhr       Schauspielhaus Bochum              

08.12. 2017            19.30   Uhr        Schauspielhaus Bochum                

15. 12. 2017            20.00  Uhr        Weimar / E-Werk Maschinensaal

16. 12. 2017            20.00  Uhr        Weimar / E-Werk Maschinensaal 

19. 01. 2018            20.00 Uhr        Akademie der Künste / Berlin        

21. 01. 2018            20.00 Uhr        Akademie der Künste / Berlin